Responsive Design und für was es gut ist

Mittels responsivem Design wird das Layout einer Website flexibel gestaltet, so dass dieses optimiert für die unterschiedlichen Bildschirmgrössen von Desktops, Tablets und Smartphones angezeigt wird. Technische Basis dafür sind die neueren Webstandards wie HTML5, CSS3 (insbesondere die Media Queries) und JavaScript.

Mit responsiv optimierten Websites können Nutzergruppen optimaler bedient werden. Studien belegen eine stetige Zunahme der Verkäufe von Tablets und Smartphones. Die verstärkte Nutzung des Internets über mobile Endgeräte zwingt Unternehmen und Website-Betreiber mehr denn je dazu, auf die Bedürfnisse der mobilen Nutzer und Zielgruppen einzugehen.

Ein weiterer Aspekt für die Nachhaltigkeit von responsiven Webseiten stellt der Pflegeaufwand dar. Die gesamten Inhalte einer Webseite, ob grafischer oder textlicher Natur, werden einmalig angelegt und sozusagen automatisch optimiert für alle Endgeräte der Besucher verfügbar gemacht.

TNS CONVERGENCE MONITOR 2019:

31 Prozent der deutschsprachigen Haushalte zwischen 14 und 69 Jahren haben bereits einen Fernseher an das Internet angeschlossen

Internetfähige Geräte sind zu einem noch größeren Anteil in deutschen Haushalten vorhanden als im Jahr 2018. Die Gerätelandschaft wird durch die Variation an onlinefähigen Geräten diversifizierter, der Fernseher ist aber nach wie vor mit Abstand das wichtigste Gerät für Bewegtbild. Der „Big Screen“ wird dabei zunehmend nicht mehr nur für lineares Fernsehen verwendet, sondern geht online.

Dies ist eines der zentralen Ergebnisse des CONVERGENCE MONITOR 2019, einer von Kantar durchgeführten Gemeinschaftsstudie von ARD-Werbung SALES & SERVICES, Discovery und Mediengruppe RTL Deutschland. Hierfür wurden 1.624 Personen zwischen 14 und 69 Jahren zwischen April und Juni 2019 in Form von persönlich-mündlichen Interviews (CAPI) befragt.

Durch die jährliche Durchführung der Studie seit 2008 können Trends klar identifiziert werden. Für 2019 zeigt sich, dass auch in diesem Jahr der Fernseher die Gerätelandschaft in deutschen Haushalten dominiert. 95 Prozent der Haushalte sind mit mindestens einem Fernsehgerät ausgestattet. An zweiter Stelle rangiert das Smartphone, das in 88 Prozent aller Haushalte vorhanden ist. Ferner besitzen 84 Prozent der Haushalte einen Computer, wobei ein Trend vom stationären PC zum Laptop erkennbar ist. Auch das Tablet ist auf Wachstumskurs und nun in 41 Prozent aller Haushalte vertreten.

Diagramm zur täglichen Gerätenutzung in Prozent

Während der Anteil der Onliner im Jahresvergleich stabil bleibt, zeigt sich eine veränderte Verteilung der Internetnutzung auf die verschiedenen Gerätetypen: Das Smartphone ist inzwischen das beliebteste Endgerät zur Internetnutzung mit zunehmender Bedeutung und setzt sich deutlich von PC oder Laptop ab. Das TV-Gerät entwickelt sich ebenfalls zunehmend zu einem beliebten Screen für Internetnutzung. Mittlerweile verfügen laut eigener Aussage 44 Prozent der Haushalte über ein Fernsehgerät, mit dem sie ins Internet gehen können. 31 Prozent der Smart-TV-Geräte sind auch tatsächlich an das Internet angeschlossen.

Diese Entwicklung spiegelt sich auch in der Internetnutzungsdauer wider: 14- bis 69-Jährige nutzen Smart-TV-Geräte für Internetangebote im Durchschnitt fast eine halbe Stunde pro Tag. Aber auch mit dem Smartphone surfen die 14- bis 69-Jährigen deutlich länger als noch vor einem Jahr: 109 Minuten sind die 14- bis 69-Jährigen mit ihren Smartphones online, das entspricht einem Plus von 20 Minuten pro Tag.

Internetnutzungsdauer in Minuten pro Gerät

Neben der Konvergenz zwischen Fernsehen und Internet gibt es noch eine weitere maßgebliche Entwicklung im deutschen Fernsehmarkt: Die Verbreitung von Ultra HD. 21 Prozent der deutschsprachigen Haushalte verfügen inzwischen über mindestens ein solches Ultra HD fähiges Fernsehgerät. 2018 waren es erst 13 Prozent.

Auch die neuesten Arten internetfähiger Geräte wie Smart Speaker sowie Smart Watches und Fitnessarmbänder erfreuen sich zunehmender Beliebtheit. Sowohl Smart Speaker als auch Wearables wachsen vom niedrigen Vorjahresniveau aus, so sind letztere bereits in jedem zehnten Haushalt vorhanden.

Quelle:

www.kantartns.de

Informationen zum CONVERGENCE MONITOR

Für den CONVERGENCE MONITOR 2019 wurden insgesamt 1.624 Personen im Alter von 14 bis 69 Jahren in Deutschland befragt. Die Befragung ist repräsentativ für die deutschsprachige Wohnbevölkerung zwischen 14 und 69 Jahren in Privathaushalten in Deutschland und wurde in Form von persönlich-mündlichen Interviews (CAPI) von April bis Juni 2019 durchgeführt. Der CONVERGENCE MONITOR vermittelt neben der aktuellen und potenziellen Nutzung von Medien- und Telekommunikationsdienstleistungen wichtige Einblicke zu Themen und Trends rund um das Thema Konvergenz aus Kundensicht. Schwerpunkte waren u.a. Smart-TV, On-Demand Nutzung von Videoinhalten, mobile Internetnutzung/Smartphones und Zeitbudgets für die Nutzung von Fernsehinhalten und Internet.